2. Lebensjahr // Aug 14 - Jul 15

Juli 15 (Ciao Aargau – Hoi Bern)

Unsere Wohnung im Tunaupark wurde immer leerer und wir mussten uns langsam aber sicher auf den Wechsel vom vertrauten Oberwynental ins unbekannte Berner Seeland einstimmen. Die Vorfreude auf das schöne und grosse neue Zuhause war gross, aber gleichzeitig tat der Gedanke weh, schon bald viel Bekanntes hinter sich zu lassen und sich von vielen liebgewordenen Freunden zu verabschieden. Wir haben die verbleibende Zeit in Reinach in vollen Zügen genossen – immer mehr Dinge zum letzten Mal, z.B. die Spielgruppe auf dem Bauernhof, der Kindergarten, Baden in Böju oder Beromünster, Einkaufen im Bärenmarkt, Gottesdienst in der Chrischona Gemeinde… In Meinisberg waren Daddy’s Organisationstalent und handwerklichen Fähigkeiten gefragt – bis Ende Juli musste einiges renoviert werden. Und dann, am 25. Juli 2015, war es soweit: Wir sind mit unseren letzten Habseligkeiten vom Aargau ins Berner Seeland gezügelt. Dee ist für die erste Woche gleich miteingezogen, was uns den Start am neuen Ort sehr erleichtert hat. Und somit beginnt ein neues Kapitel für die Familie Stähli!

Our apartment in the Tunaupark started to get more and more empty and slowly but surely we started to realize that the time of moving from our familiar and favored Oberwynental to our new location in the Berner Seeland was coming closer. The anticipation to our nice and spacious new home was big, but at the same time the thought of soon taking leave of much well-known and of many beloved friends hurt. We enjoyed the remaining time in Reinach to the full – more and more things for the last time, e.g. the playing group at the farmhouse, the kindergarten, swimming in the public baths of Beinwil and Beromünster, shopping in the “Bärenmarkt”, the activities in our home church… In Meinisberg dad’s organizing abilities and manual working skills were demanded – until end of July a number of things were to be renovated. And then, on 25th July 2015, the time came: With our last belongings we moved from the canton Aargau to the Berner Seeland. Dee stayed with us in our new home during the first week and that made our new start much smoother. So, now a new chapter has started for the Stähli family!

Juni 15 (Unser eigenes Heim)

Ganz im Gegensatz zum Mai war im Juni sehr viel los. Ein ganz wichtiger Tag für uns als Familie war der 15. Juni – an diesem Tag konnte Daddy den Schlüssel unseres ersten eigenen Hauses übernehmen! Von da an hat er immer wieder den Previa mit Sachen aus unserer Wohnung gefüllt und ins neue Haus gebracht. Am 22. Juni waren wir dann als ganze Familie für einen Schnuppertag in Meinisberg: Jan hat mit gemischten Gefühlen den neuen Kindergarten begutachtet, Lea etwas zaghaft ihre zukünftige Spielgruppe ausgecheckt und ich alles ziemlich unbekümmert auf mich wirken lassen =). Mami hat fleissig geräumt und verpackt und Daddy war immer wieder im neuen Haus um Verschiedenes zu renovieren. Am 26. Juni – noch vor den Sommerferien – haben wir ein Abschiedsapéro mit unseren vielen lieben Nachbarn vom Tunaupark organisiert. Es hat uns gefreut und berührt, dass sehr viele von ihnen gekommen sind und uns zum Abschied reich beschenkt haben.

In opposition to May the month of June was very busy. A very important day for us as family was June 15th – on that day dad could take over the keys of our first very own house! From then on he loaded our Toyota Previa again and again with all kind of things from our apartment and brought them to our new house. On June 22nd we all went to Meinisberg for a “visiting day”: Jan examined the new kindergarten with mixed feelings, Lea tentatively checked out the playing group and I looked at all these things lightheartedly =). Mom continuously cleared the apartment and packed things and dad was in the new house several times to renovate various things. On June 26th – prior to the summer vacation time – we organized a farewell party with all our dear neighbors of the Tunaupark. We were pleased and touched that so many of them came and that they gave us so much appreciation and gifts.

Mai 15 (Ein ruhiger Monat)

Zurückblickend war das ein ruhiger, unscheinbarer Monat – im Vergleich zum nachfolgenden Monat Juni. Auch ich bin was das Reden betrifft immer noch ruhig. Ich beschränke mich auf wenige „Laute“ und das scheint zu reichen, damit man versteht, was ich will =). Wir haben das „Follow-Me“ auf Lea’s Velo gewechselt und ich habe auch gleich eine Testfahrt gemacht (ohne mitzutrampen). Jetzt bin nur noch ich im Veloanhänger – mal schauen wie lange noch. Lea geniesst die wöchentlichen Zeiten auf dem Bauernhof, vor allem die den beiden Hunde „Amy“ und „Chilli“ haben es ihr angetan. Mami dachte sie könnte mich einen Tag pro Woche im „Pink Panther“ (Tagestätte) versorgen, damit sie in Ruhe räumen und fürs Zügeln vorbereiten könnte, wenn alle drei Kinder aus dem Haus sind. Aber das habe ich mir nicht gefallen lassen :o). Ich bin dafür einfach zu fest ein „Mami-Höck“. Da wollte ich noch etwas erwähnen? Ah ja, Jan ist begeistert von seiner ersten Kindergartenreise zurückgekommen.

Looking back this was a calm and inconspicuous month – comparing with the following month of June. I too am still quiet in terms of talking. I limit myself to some few “tones” and that seems to be sufficient for people to understand what I want =). We have switched the “Follow-Me” to Lea’s bicycle and of course I had to go on a test run immediately (without pedaling). Now it’s only me left in the bike trailer – let’s see for how long. Lea is enjoying her weekly times at the farmstead, she is especially taken with the two dogs „Amy“ und „Chilli“. Mom thought she could bring me to “Pink Panther” (day-care center) one day per week so she could cleanup and prepare for our moving when all three kids are out. But I didn’t put up with that :o). I’m just too much of a „mom sitter“. One more thing I wanted to mention? Ah yes, Jan went on his first kindergarten day’s excursion and he was excited.

April 15 (Cousins und Freunde ohne Ende)

Der Monat April stand ganz im Zeichen unserer Cousins und unserer Freunde in Tunaupark. Kaum ein Tag ist vergangen ohne dass wir mit ihnen etwas unternommen oder angestellt haben. Während den Frühlingsferien haben wir viele Ausflüge gemacht, z.B. in den Tierpark in Goldau und in Roggenhausen, zum Schloss Heidegg wo wir Schlangenbrot gemacht haben, auf den Flugplatz in Beromünster... Wir hatten viel Besuch bei uns – unser Wohnzimmer sah zeitweise wie eine Kita aus – und das grosse Trampolin, das wir seit Kurzem haben war und ist eine grosse Attraktion für das ganze Quartier :o). Wir waren auch viel zu Gast: Bei Micha & Alina und zu Ostern bei Mami-Grosi. An einem Wochenende haben Jan und Lea gleich beide zum ersten Mal auswärts übernachtet, Jan bei Eric & Ryan und Lea bei Valerio (resp. Balelio wie sie sagt ;-).

The month of April was marked by our cousins and our neighborhood friends. Hardly a single day passed without us undertaking something or getting up to something with them. During the Spring holidays we made quite some excursions, e.g. to the zoo of Goldau and of Roggenhausen, to the castle of Heidegg where we baked some special bread on a fireplace, to the nearby airfield of Beromünster… We had lots of visitors at our home – our living room looked like day-care center at times – and the big trampoline that we have for a short time was and is a big attraction for the whole neighborhood :o). We visited many people too: Micha & Alina and on Easter grandma. On a weekend Jan and Lea both stayed overnight externally for the first time, Jan at Eric’s & Ryan’s home and Lea stayed with Valerio (Balelio as she calls him ;-).

März 15 (Bedeutende Erlebnisse & Veränderungen)

Wegen den vielen Regenfällen hat es eine Überschwemmung auf dem Spielplatz gegeben. Wir hatten Spass daran, in den Pfützen und im Dreck herumzuspringen – Mami hatte weniger Freude :-( als es in eine Schlammschlacht ausgeartet ist. Einige Tage waren bereits sehr frühlingshaft und warm. Das haben wir genutzt, um im Wald zu feuern und bräteln mit Eric, Ryan und ihrem Mami. In diesem Monat war Malen und Basteln ein grosses Thema. Jan und Lea sind sehr kreativ im Umgang mit Papier, Farben, Leim und Klebeband und ich gebe mir auch Mühe, um nicht nur eine grosse Sauerei zu machen damit. Jan und Lea hatten beide ein einschneidendes Erlebnis. Jan wollte sich seinen schmerzenden Zahn nicht rausnehmen lassen. Er öffnete seinen Mund beim Zahnarzt konsequent nicht und musste darum eine Narkose bekommen. Lea ist beim Herumtanzen auf die Schläfe gestürzt und war kurz bewusstlos. Darum musste sie für eine Nacht zur Überwachung mit Daddy in den Spital Aarau. Übrigens – wir haben uns für ein Haus entschieden: Es geht Ende Juli nach Meinisberg, das ist zwischen Biel und Solothurn direkt an der alten Aare ;-). Es ist ein schönes Haus, das viel Platz bietet für uns als fünfköpfige Familie und der Arbeitsweg von Daddy wird viel kürzer sein =). Die verbleibende Zeit in Reinach wollen wir geniessen – es ist auch hier sehr schön und im Tunaupark können wir uns frei bewegen mit unseren „Fahrzeugen“.
Our playground was flooded because of strong rainfalls. We kids enjoyed running and jumping around in the puddles and the dirt. But mom wasn’t happy when it came to be a real mudslinging :-(. Some days were already nice and warm and together with Eric, Ryan and their mom we went to the forest to make a fire and to barbecue some sausages. A main activity in this month was painting and tinkering. Jan and Lea are very creative in the handling of paper, colors, glue and tape and I too try to not only make a mess with these things. Jan and Lea both had an unforgettable experience. Jan didn’t let the dentist remove his aching tooth. He consequently refused to open his mouth and so he was given a narcosis. Lea fell on her temple while fooling around and was unconscious for a short moment. She spent a night in the hospital of Aarau for observation with dad because of that. By the way – we have decided on a house: We are moving to Meinisberg end of July. That’s between Biel and Solothurn right beside the “Old Aare” river ;-). It’s a nice house with much space for us as family of five and dads travel to work will be much shorter =). We will enjoy the remaining time in Reinach – it’s very nice here too and we can drive all around the Tunaupark with our little “vehicles”.

Februar 15 (Fireman Sam & Haus in Bern)

Es hat immer noch viel Schnee und es ist sehr kalt. Ich musste immer viele Kleider anziehen. So viele, dass ich kaum umfallen konnte, und dass wenn es dann wieder mal passiert ist, ich ganz sicher nicht mehr aufstehen konnte. Wir haben einen grossen Schneemann und ein Iglu gebaut, höher als mein Daddy. Für den Kinder-Fasnachtumzug haben sich alle Kinder des Tunauparks verkleidet, Lea als Nilpferd =) und Jan natürlich als Feuerwehrmann, die beiden verkleiden sich überhaupt sehr gerne. Vor dem ins Bett gehen dürfen wir fast jeden Tag 2-3 kurze Videos von „Fireman Sam“ oder „Schaun das Schaf“ anschauen. Übrigens, meine Eltern schauen auch fast jeden Tag etwas an auf dem Internet: Häuser im Kanton Bern... Sie haben auch schon ein paar Häuser besichtigt und wir Kinder waren zweimal dabei. Es sieht also ganz danach aus, dass wir bald von hier wegziehen werden in Richtung Bern, wo mein Daddy arbeitet. Lassen wir uns überraschen :o).

There is still a lot of snow and it is very cold outside. I always had to wear lots of clothes, so much that I could hardly fall over, and if it did happen again, I for sure couldn’t get up any more. We built a huge snowman and an igloo higher than my dad. For a special kids procession in our town all the kids of the neighborhood dressed up, Lea as hippo =) and Jan of course as fireman. They both love to disguise themselves as someone. Almost every day we can watch 2-3 short videos of „Fireman Sam“ or „Shaun the sheep“ before going to bed. By the way, my parents too look at something on the internet almost every day: houses in the canton Bern... The y have also visited some houses, twice we kids also took part. So it looks like we are going to move away from here closer to Bern where dad has his working place. We will see :o).

Januar 15 (Ferien mit viel Schnee)

Soviel Schnee hatten wir schon lange nicht mehr. Praktisch den ganzen Monat konnten wir ihn geniessen. Der Höhepunkt im Januar waren die Skiferien im Sörenberg. Wir haben ganz viele Kleider mitgenommen, denn es war ziemlich kalt. Jan und Lea waren am Schnuppernachmittag, aber in die Skischule wollten sie nicht gehen. Lieber selber etwas Üben am Kinderlift auf der Rossweid. Jan hat alles gut beobachtet und sich die ganzen Abläufe genau gemerkt und tatsächlich, am Mittwoch, als sein Götti mit Familie zu Besuch kamen, war er „ready“ und fuhr tiptop alleine hinter Daddy her die Pisten hinunter. Lea hat sich mit pfeifengeraden „Abfahrten“ auf dem Übungshang begnügt und ich war etwas mehr drinnen. Mit der Kälte und dem Schnee habe ich mich noch nicht so angefreundet – vielleicht nächstes Jahr. Umso mehr hat mir der riesengrosse Indoor-Sandkasten gefallen. Jan und Lea haben es genossen, in einem Zimmer mit Dee in einem „Trippelbett zu schlafen. Und ja, Mamigrosi ist 80 Jahre alt geworden. Wow!

We haven’t seen so much snow for a long time. We could enjoy it almost during the whole month. The highlight of January was the skiing holidays in Sörenberg. We took lots of clothes with us since it was quite cold. Jan and Lea took part in the practicing afternoon but they didn’t want to go to the skiing school. They preferred to practice on their own on the kids slope of Rossweid. Jan observed everything and memorized the course of motions in detail. And sure enough, when his godfather visited us with his family on Wednesday, he was ready and he followed dad perfectly down the ski slopes. Lea was content with straight downhill rides on the kids slope and I remained a bit more indoors. I haven’t made friends with the snow yet – maybe next year. A fortiori I liked the huge indoor sandbox. Jan and Lea enjoyed being in the same room with Dee in a „trippel bed“. And by the way, grandma Speck celebrated her 80th birthday. Wow!

Dezember 14 (Samichlaus, Schnee und Silvester)

Die intensiven Arbeiten von Daddy fürs PraiseCamp haben sich gelohnt: 6‘500 Leute waren am Camp dabei und es ist alles reibungslos und erfolgreich verlaufen. Mami hatte etwas Angst vor der Zeit während dem Camp mit uns Dreien alleine zuhause, aber etwas hat dann sehr geholfen: Es hat geschneit! So waren wir viel draussen und konnten unsere Energie im Schnee loswerden. Mir hat das nicht wirklich gefallen: All die Kleider anziehen, sodass man sich kaum mehr bewegen kann und der Schnee ist so kalt und nass! Aber Jan und Lea hatten grossen Spass und wussten viel anzustellen: Einander im Schlitten herumziehen, die Skis austesten, Schneemänner bauen… Am 06. Dezember haben uns Samichlaus & Schmutzli besucht und bevor Daddy ins PraiseCamp gegangen ist, haben wir drei Mal Weihnachten gefeiert :o). Während dem Camp hat Daddy jeden Tag angerufen und Lea hat ihn jeweils ausführlich upgedatet, so hat es zumindest getönt. Ab und zu sind auch Jan und ich zu Wort gekommen. Während Daddy an der grössten Silvesterparty der Schweiz ins neue Jahr gestartet ist, haben wir zuhause im kleinen Rahmen gefeiert.

The intensive work of dad was worthwhile: 6‘500 young people took part in the camp and everything went smooth successful. Mom was worried a bit about the time during the camp alone with us three at home, but something helped a lot: It snowed! That way we were outdoors a lot and we could release our energy in the snow. I didn’t like putting on so many clothes so I could hardly move anymore. And the snow was cold and wet! But Jan and Lea hat much fun and they came up with many ideas: Pulling each other around in sleds, trying out their skis, building snowmen… On December 6th Santa Claus visited us and before dad went to the camp we celebrated Christmas three times :o). Dad called us every day during the camp and Lea updated him extensively each time, that’s what it sounded like. Now and then Jan and I got a word in edgeways too. While dad started into the year 2015 at the biggest New Year’s Eve party of Switzerland we celebrated at home among familiar faces.

November 14 (Einstimmen auf Adventszeit)

Daddy hat fast jede freie Minute und bis spät in die Nächte hinein für das PraiseCamp gearbeitet. Das wird ein ganz grosses Lager über Neujahr mit mehr als 6‘000! jungen Leuten, wenn ich das richtig verstanden habe. Wenn er am Abend nach Hause gekommen ist, hat er aber seine ganze Aufmerksamkeit uns als Familie geschenkt =). Und wenn dann alle im Bett waren, ist er wieder aktiv geworden. Im November war Dee für längere Zeit weg. Sie ist ein Jahr nach der Taifun-Katastrophe wieder nach Tanauan (Philippinen) gereist um die Leute dort zu besuchen und zu sehen, wie es ihnen geht. Meine Reisen haben sich mehrheitlich auf unsere Wohnung beschränkt – mit meinem Bobbycar. Wir haben uns mit verschiedenen Aktionen auf die Adventszeit eingestimmt: Zuerst war der Räbeliechtli-Umzug von Jan mit allen Kindergarten- und Schulklassen von Reinach, dann haben Jan & Lea fleissig Guetzli gebacken mit Dee und zu Dritt haben wir mit Mami in und ums Haus für die Adventszeit geschmückt. Und pünktlich auf den 01. Dezember hatten wir sogar drei Adventskalender!

Dad worked almost every free minute and until late at night for PraiseCamp. That will be a really big camp over New Year with more than 6’000! young people, if I heard right. But when he came home in the evenings he gave us as family his full attention =). And later, when we were all in bed, he became active again. In November Dee was away for some time. She visited Tanauan (Philippines) one year after the typhoon disaster to see how the people there where getting along. My travelling was mostly limited to our apartment – with my bobby car. We prepared ourselves for the Advent season with various activities: First was the lantern procession of Jan with all the kindergarten and school classes of Reinach, then Jan & Lea diligently baked Christmas cookies with Dee and the three of us kids then decorated in and around the house with mom for the Advent season. And just in time for December 1st we got no less than three Advent calenders!

Oktober 14 (Tierpark und Seeli)

Im Oktober hatten wir gleich nochmals einen Monat mit wunderschönem Spätsommer-Wetter. Das haben wir natürlich genutzt. Daddy hatte eine Woche Ferien, „ums Huus ume“ wie er sagte. Wir haben von zuhause aus verschiedene Tagesausflüge gemacht, z.B. in den Tierpark Goldau und nach Engelberg an ein Seeli mit Flossen, wo Daddy und Dee als Kinder viel Zeit verbracht haben. Mit dabei waren unsere Cousins Yanick, Elena und Noah und auch Karin und Dee. Mami hatte eine schöne Auswahl an Ersatzkleidern mitgenommen, die wir prompt alle aufgebraucht haben. Jan ist einmal sogar kopfvoran in das Seeli gefallen und musste bis auf die Unterhosen neu eingekleidet werden. Mami-Grosi hatte wieder grosse Schmerzen und musste für längere Zeit in den Spital Aarau und danach in die Kur in Schinznach-Bad. Während dieser Zeit haben wir unseren alljährlichen grossen Aufräumtag (Jan und Lea haben tatkräftig mitgearbeitet, ich war einfach mal dabei) mit alle drei „Speck-Familien“ bei Mami-Grosi zuhause gemacht.

In October we enjoyed another month with wonderful „late summer“ weather. Dad had a week of vacation “around the house” as he called it. We undertook various day trips from at home, e.g. to the zoo in Goldau and to a small lake in Engelberg with wooden rafts – a place that dad and Dee used to go often when they were kids. Our cousins Yanick, Elena and Noah und also their mom and Dee joined us. Mom took a large selection of spare cloths with her. And guess what: We used them all. Jan even fell into the pond head first and had to be clothed completely down to his underwear. Grandma (mom’s mom =) once again had much pain in her back and shoulder and she had to stay in the hospital of Aarau and after that in a health resort for a cure for a long time. During that time we had our annual cleaning day with all three “Speck” families at her home. Jan and Lea worked hard while I was just watching the whole exercise.

September 14 (Endlich Sommerzeit)

Das war endlich ein richtig schöner und warmer Monat! Wir waren mehr draussen als in den eigentlichen Sommermonaten. Wir haben mehrere Velotouren gemacht, einmal sogar mit allen Kindern und einigen Eltern des Tunauparks. Während ich jeweils aufmerksam beobachtete wo es lang ging, ist Lea meistens eingeschlafen im Veloanhänger. Wir waren auch am See Enten füttern, auf verschiedenen Spielplätzen und haben im Wald ein Feuer gemacht und gebrätelt. Lea und Jan spielen oft schon sehr gut mit mir und lassen mich Dinge ausprobieren, aber manchmal sind sie auch ein bisschen grob – vielleicht sind sie etwas eifersüchtig auf mich, warum auch immer? In diesem Monat hatten wir nochmals drei „grosse“ Tage. Am 06. haben Jan seinen 5. Geburtstag und am 14. Daddy seinen (ich weiss nicht wievielten) Geburtstag gefeiert. Und Daddy hat richtig gestartet bei seiner neuen Arbeitsstelle bei Comfone in Bern. Es scheint ihm zu gefallen dort. Er sagt, dass er noch nicht ganz „angekommen“ sei. Das verwundert mich nicht bei seinem langen Arbeitsweg mit Auto, Zug und Bus! Alle drei Kinder hatten kurz nacheinander eine Entzündung im Mund. Wir konnten nicht mehr richtig essen und auch nicht so gut schlafen. Das war ziemlich anstrengend für Mami und Daddy.

With this month, we finally had a really nice and warm month. We were outdoors more often than during the actual summer months. We went on several bike tours once with all the kids and some parents of the Tunaupark. While I was usually within carefully where we were going Lea fell asleep in the trailer most of the time. We were at the lake nearby to feed the ducks, we visited various playgrounds and we made a fire in the forest and grilled some sausages and bread. Lea and Jan often play with me and let me try out all kind of things, but sometimes they are quite rude with me – maybe because they are a bit jealous, for what reason ever? During this month, we had three “big” days again. Jan celebrated his 5th birthday on the 6th and dad his (I don’t know which one) on the 14th. Besides that dad started his new job with Comfone in Bern. It seems that he is happy with his new job. He said that he has not yet fully “arrived” there. No wonder with his long journey to work with car, train and bus! All three kids had an infection in our mouths. We could hardly eat and didn’t sleep well during that time. That was quite exhausting for mom and dad.

August 14 (Grosse Tage für alle)

Und schon wieder ein Monat mit vielen Premieren! Am 02. August war mein grosser Tag. Ich durfte meinen 1. Geburtstag feiern und Geschenkli auspacken! Kurz darauf war ich zum ersten Mal im Zürcher Zoo. Lea durfte gratis hinein, weil sie eine Aktionärin ist, was auch immer das heisst :o). Schon einige Zeit hatten die Kinder des Tunauparks vom sogenannten „Quartierfest“ geschwärmt. Am 09. August wusste ich dann auch warum! Wir haben ein grosses und sehr schönes Fest gefeiert mit etwa 100 Leuten aus der Nachbarschaft und wir haben das schönste Weekend vom August erwischt. Meine Eltern sagen, dass das kein Zufall war, denn da hatte noch ein anderer seine Finger im Spiel :o). Zwei Tage später, am 11. August, war Jan’s grosser Tag – sein Start im Kindergarten! Nach dem ersten Tag wollte er nicht mehr dahin, aber bereits am zweiten Tag änderte er seine Meinung. Jetzt scheint mir als wäre er sogar Stolz darauf ;-). Nochmals zwei Tage später war dann Lea’s grosser Tag: Sie durfte erstmals in die Naturspielgruppe gehen auf dem Rigiblick-Bauernhof.

Again a month with many premiers! On August 2nd was my big day. I could celebrate my 1st birthday and open some presents! Shortly after that I was in the Zoo of Zürich for the first time. Lea could enter for free because she is an owner of record, whatever that is :o). For some time the kids of the Tunaupark were crazy about the upcoming neighborhood party. On August 9th I then realized why! We had a big and very nice party with about 100 people from our neighborhood and we happened to have the most beautiful weekend of the whole month. My parents said that wasn’t by coincidence, that another one had a finger in the pie :o). Two days later, on August 11th, was Jan’s bid day – his first day in kindergarten! After the first day he didn’t want to go back there, but already the next day he changed his mind. Now he even seems to be proud about going there  ;-). Another two days later then was Lea’s big day: She took part in the weekly playing group on nearby farm for the first time.