2. Lebensjahr // Jan 13 - Dez 13

Dezember 13 (Klare Vorstellungen)

Auch wenn ich ganz unschuldig in die Welt gucken kann mit meinen schönen blauen Augen, muss ich zugeben, dass ich zurzeit nicht grad die Einfachste bin: Schnell eifersüchtig, schnell beleidigt und schnell laut. Ich habe bei gewissen Dingen und in bestimmten Momenten ganz klare Vorstellungen, wie es laufen sollte. Mami und Daddy sind manchmal anderer Meinung, aber ich bin sehr willensstark und versuche mich mit allen Mitteln durchzusetzen. Ich kann aber auch ganz lieb sein und gut spielen mit Jan und Nic. Manchmal liegen wir zu Dritt ganz eng nebeneinander unter Nic’s Spielbogen. Wir haben es sehr genossen, dass Daddy über Weihnachten/Neujahr frei nehmen konnte. Er hat Jan’s Bett in ein Hochbett umgebaut und aus meinem Bett ein Doppelbett gemacht. Es hat auf Anhieb gut geklappt mit dem Schlafen – ich auf dem oberen Bett und Nic auf dem Unteren. Wir haben vier Mal Weihnachten gefeiert – in der Sonntagsschule, mit Mami & Daddy, mit der Stähli-Clique und mit dem Speck-Clan – und dann auch noch meinen 2. Geburtstag gefeiert.

Although I can look around like an innocent little girl with my nice blue eyes, I must admit that I’m not the easiest person at the time: quickly jealous, quickly offended and quickly loud. I have a very clear idea of how certain things should work and be. Mom and dad sometimes have another view or opinion, but I’m very strong-minded and I do the utmost to make my way. But I can also be very kind and play well with Jan and Nic. Sometimes we all lay close together under Nic’s wooden „play center“. We very much enjoyed that dad could take some days off over Christmas / New Year. He converted Jan’s bed into a loft bed and made a bunk bed out of my bed. Sleeping together in the same room worked quite well straightaway – me in the upper bed and Nic in the lower one. We celebrated Christmas four times – in Sunday school, with mom & dad, with the Stähli crew and with the Speck family – and after all that we celebrated my 2nd birthday.

November 13 (Miiis)

Mami ist im Moment stark mit Nic beschäftigt und so schnappen Jan und ich uns Daddy, sobald er am Abend nach Hause kommt und lassen nicht von ihm, bis wir ins Bett gehen müssen. Das Problem ist nur, dass wir uns den Daddy teilen müssen. Überhaupt scheint Jan immer das zu wollen, was ich gerade habe. Das ist mühsam und führt nicht selten dazu, dass einer von uns – oder sogar beide – ins Zimmer gehen müssen, bis wir uns wieder beruhigt haben. Wir machen uns auch gegenseitig alles nach. Manchmal finden unsere Eltern das lustig und manchmal gar nicht, z.B. wenn wir uns beim Essen immer mehr zum „Blödeln“ aufschaukeln. Und was macht Nic die ganze Zeit? Er begnügt sich mit seiner beobachtenden Position und kommentiert unser buntes Treiben gelegentlich mit einem Jauchzer. Mein meist gebrauchtes Wort ist „Miiis“ (das ist Meins) – ist ja logisch, mit zwei Brüdern muss man schon schauen, dass man nicht zu kurz kommt!

Mom is quite busy with Nic at the time. So Jan and I grab Dad as soon as he comes home in the evening and don’t let go of him until we have to go to bed. The problem with that is that we have to share Dad. Jan generally always seems to want the things I just have. That’s painstaking and quite often leads to one of us – or both of us – having to go to our room until we’ve calmed down again. We also love to imitate each other. Sometimes our parents find that funny and sometimes not at all, e.g. when we stimulate each other to fool around during meals. And what does Nic do the whole time? He is content with his observing position and comments our hustle and bustle with a cry of joy every now and then. My most used word is „Miiine” (this is mine) – of course, I have to make sure I don’t get missed out with two brothers!

Oktober 13 (Ein bisschen auskundschaften)

Anfang Oktober waren wir als ganze Familie an der jährlichen Mitarbeiter-Retraite von Campus, in einem grossen „Feriendorf“ in Deutschland. Wir Kinder hatten eine super Zeit – ich glaube die Erwachsenen auch – wir waren etwa 12 Kinder und Babys bei den 0-2 jährigen und ca. 16 Kinder bei den 3-8 jährigen. Am Abend gab es immer ein super lässiges „Guet-Nacht-Gschichtli“ von Adrian und dann ein Bettmümpfeli! Einmal bin ich nach dem Essen irgendwelchen Leuten hinterhergelaufen, raus aus dem Gebäude und quer über das ganze Gelände. Sie haben mich fast ½ Stunde lang gesucht und schliesslich wieder gefunden. Meinen Eltern habe ich damit offenbar einen Schrecken eingejagt, dabei wollte ich doch nur ein bisschen auskundschaften. Wir haben im Oktober die letzten sonnigen Tage genossen und es tatsächlich noch geschafft, alle fünf zusammen eine Velotour zu machen. Und wir hatten auch die wohl letzte Glacé in diesem Jahr :o).

Beginning of October we participated as whole family in the annual staff conference of Campus, in a big “vacation village” in Germany. We kids had a gorgeous time – I think the adults too – we were about 12 kids and babies from 0-2 years and about 16 kids from 3-8 years of age. Every evening we had a really cool „Good Night Story“ and then a little snack before bedtime! One day I ran after some people after lunch, out of the building and across the whole compound. They searched for me for almost ½ hour and finally found me again. Apparently I scared my parents by doing that, although I only wanted to explore the environment a little bit. We enjoyed the last sunny days in October and as a matter of fact we managed to go on a bicycle ride all five of us together. And I guess we also had our last ice-cream for this year :o).

September 13 (Meine eigene Sprache)

Ich habe grosse Freude an Nic und streichle ihn gerne, aber er mag es glaub nicht so, wenn man ihn zu viel am Kopf berührt. Ich hatte auch grosse Freude an Jan’s Geburtstagsparty. Beim Geschenkli auspacken war ich an vorderster Front dabei und auch bei den Spielen habe ich begeistert mitgemacht, auch wenn ich oft nicht genau verstand, um was es geht. Am 13. September musste Jan mit Daddy ins Spital Aarau – wie ich auch schon mal – weil er von einem Stuhl gestürzt ist und den grossen Zehen gequetscht hat. Sie waren von 1 Uhr bis 5 Uhr da – allerdings am Nachmittag und nicht wie ich damals von 1 bis 5 in der Nacht :o)! Er musste jeden Abend seinen Zehen baden, was ich dann natürlich auch gemacht habe. Später hat er in der Badewanne plötzlich seinen Zehennagel verloren. Ich kann zwar noch nicht sprechen, aber mich trotzdem gut verständigen. Mit meinem „Standardton“ mache ich die richtige Anzahl Silben für verschiedene Wörter und mit der Tonhöhe singe (summe) ich sogar verschiedene Lieder.
I enjoy Nic a lot and I love to fondle him. But I think he doesn’t really like it when his head is touched too much. I also enjoyed the great party on Jan’s 4thbirthday. During the unpacking of the presents I was on the front line and I took part in the fun games with much excitement, although I didn’t always understand what it was about. On September 13th Jan had to go to the hospital with dad – as I had to some time ago – because he fell from a chair and squashed his big toe. They were there from 1:00 till 5:00 too – however 1pm to 5 pm, and not as me in the middle of the night from 1am to 5am :o)! He had to bath his toe every evening and of course I had to do so too. Sometime later his toenail fell off in the bathtub. I can’t actually talk yet, but nevertheless I can let people clearly know what I want. I make the right number of syllables for the words with my “standard tone” and by varying the length and pitch I can even sing (hum) some songs.

August 13 (Ich habe zwei Brüder – Jan nur einen)

Nic liess nicht lange auf sich warten. Am 02. August war es soweit und ich hatte einen grossen und einen kleinen Bruder! Nic ist ruhig und bleibt immer schön da, wo man ihn hinlegt. So stört er mich und Jan gar nicht so wie ich befürchtet hatte. Ich habe meine ersten „Test-Sitzungen“ auf dem Häfeli gemacht. Jetzt muss Jan aufpassen, dass ich ihn da nicht plötzlich überhole ;-). Dafür hat er seine Nuggi’s auf die Post gebracht und irgendwelchen Kindern gesendet. Mitte August hat Daddy mit ein paar Nachbarn ein grosses Fest mit über 100 Leuten organisiert, gleich neben unserer Wohnung. Sie haben ein grosses Zelt aufgestellt. Jan und ich haben wacker mitgeholfen, z.B. beim Einfüllen der Getränke in die Kühlschränke. Mein Daddy sagt, dass Gott auch am Fest dabei war und für tolle Stimmung und super Wetter gesorgt hat. Ich habe ihn zwar nirgends gesehen, aber das Wetter war sehr schön – und gleich nach dem Abbau regnete es wieder wie aus Kübeln :o)

We didn’t have to wait long for Nic’s arrival. It happened on August 2nd and I suddenly had a big and a small brother! Nic is well-behaved and he always stays right where he is laid down. That way he doesn’t bother me and Jan as I had worried about. I passed my first tests on my „pot“. So Jan has to watch out, that I will not outpace him in this discipline ;-). Instead he got rid of his pacifiers: He brought them to the post office and sent them to some other kids. Mid of August dad organized a big party with more than 100 people, together with some neighbors and right beside our apartment. They setup a big pavilion. Jan and I helped well, e.g. filling drinks into the refrigerators. Dad said, that God was there too and took care for a great atmosphere and super weather. I didn’t see him, but the weather actually was very nice – and it rained buckets shorty after dismounting the pavilion :o).

Juli 13 (Der Zusammen-Monat)

Mami’s Bauch ist jetzt noch grösser geworden! Jan und ich spüren es im Urin: Der Bauch wird jederzeit platzen und dann wird Nr. 3 da sein :o). Was dann genau passieren wird, wissen wir nicht, darum haben wir in diesem Monat das Zusammensein zu zweit nochmals so richtig ausgeschöpft und genossen. Hier ein kleiner Einblick in unsere gemeinsamen Aktivitäten: zusammen baden im Garten und am See, Blumen giessen bei Mami-Grosi, zeichnen und basteln, unsere Stofftierli trocknen, Büechli anschauen, Enten füttern, mit Kreide auf den Boden malen, Trampolin springen, Glacé essen, auf den Turm im Jungschi-Sola klettern, selber Kochen und Essen spielen, auf einem Bänkli am See entspannen, Spiele machen, auf dem Bett herumhopsen, dräckele im Sandkasten, mit Daddy herumtollen, mit Mami auf Nr. 3 warten =).
Mom’s belly has become even bigger! Jan and I can feel it in our bones: Her belly is going to burst anytime and No. 3 will suddenly be here :o). We don’t exactly know what will happen then, so we two enjoyed and exploited being together to the max. Here’s a little insight into our common activities during this month: splashing and bathing together in the garden and at the lake, watering flowers at Grandma’s, making drawings and doing handicraft works, drying our plush toys, looking at little books, feeding ducks, painting on the floor with chalk, jumping on the trampoline, eating ice cream, climbing up the tower in the scout’s summer camp, playing cooking and eating, relaxing on a bench at the lakeshore, playing games, bouncing on the bed, getting dirty in the sandbox, frolicking with dad, waiting for No. 3 with mom =).

Juni 13 (Campieren, Baden, Sändele)

Es war einfach herrlich, nach so vielen trüben Tagen und Regenwetter ans Meer an die Sonne zu gehen! Endlich konnten Jan und ich mit kurzen Hosen und T-Shirt den ganzen Tag herumspringen, mit Velo und Bobbicar auf dem Campingplatz herumflitzen, im Sand spielen, im Meer und Schwimmbad planschen und – weil es so warm war – fast jeden Tag Gelati geniessen! Ich bin eine extreme Wasserratte, vielleicht weil mein Gotti das auch ist? Sie ist übrigens auch mitgekommen – das war sehr cool! So früh in die Sommerferien zu gehen hat eigentlich nur Vorteile: Es hat nicht so viele Leute und darum viel Platz im Swimmingpool. Man muss nicht gross anstehen für ein Gelati. Es ist noch nicht zu heiss, wenig Verkehr auf der Reise, es ist alles günstiger als in der Hochsaison… Einen Nachteil haben wir allerdings am eigenen Körper erfahren: Die Mücken müssen sich mit den wenigen Leuten begnügen :-(! Jan und ich probieren ständig Neues aus, z.T. nicht Ungefährliches, wie auf das Klettergerüst beim Schulhaus hinaufsteigen. Und wir freuen uns auf unser kleines Brüderli, das schon bald kommt!

It was absolutely wonderful to stay at the beach and in the sun after so many dull and rainy days! Finally Jan and I could run around all day long in shorts and t-shirts, cruise all over the camping group with our toy vehicles, play in the sand and splash in the sea and swimming pool and – because it was so warm – enjoy ice cream almost every day! I’m a real „water rat“, maybe because my godmother is one too? She was by the way with us on vacation – that was very cool! Going on summer holidays so early only has advantages: Not so many people and so much space in the swimming pool. No long waiting to get an ice cream. It’s not to hot yet, only little traffic on the journey, everything is a bit cheaper than during high season… But one thing we had to learn the hard way: The mosquitos had to be content with the few people around :-(! Jan and I constantly try out new things, some not hazard-free, such as climbing on monkey bars by the school house. And we are looking forward to meeting our little brother, who is coming soon!

Mai 13 (Haarschnitt und Wasserlassen)

Der Mai war leider auch kein Wetterhit. An einzelnen Tagen hat sich die Sonne gezeigt und dann waren jeweils plötzlich alle Nachbarskinder da und es ist was gelaufen auf dem Spielplatz! Einmal haben wir es – nach langem Hin und Her, weil das Wetter schwierig war – sogar geschafft, in den Wald bräteln zu gehen, zusammen mit der Familie von Eric und Ryan. Jan malt und bastelt gerne, zumindest wenn das Wetter schlecht ist. Er weiss auch schon gut mit der (Kinder)-Schere umzugehen. Das dachte auf jeden Fall Mami; bis ich eines Tages mit einem neuen Haarschnitt um die Ecke kam. Jan hatte mir gleich an mehreren Stellen meine schönen gold-blonden Haarlocken in einen Kurzschnitt verwandelt. Er übt sich übrigens seit Neuem im „kontrollierten Wasserlassen“. So trägt er öfters Unterhosen statt Windeln und versucht sie trocken zu halten – ich habe gehört, bereits mit einzelnen Erfolgen =). Am 16. Mai hat er sogar sein erstes „Gagi“ aufs WC gemacht: Ein historischer – und bisher einmaliger Tag :o).

The month of May too wasn’t a weather hit. On a few days the sun showed up and then all the neighbor kids were suddenly around and the playground was filled with life! Once – after a seesaw, because the weather was „difficult“ – we even managed to have a barbeque on the fire in a nearby forest, together with the family of Eric and Ryan. Jan loves to paint and to do handicraft work. He also knows how to deal with (kids) scissors. Anyway, that’s what mom thought, until Lea came around the corner with a new haircut one day. Jan had turned her beautiful golden curls into a short haircut on various spots of her head. By the way, he is practicing the „controlled urination“. That’s why he wears underpants instead of diapers frequently and tries to keep them dry. As far as I have heard, he has achieved a small number of positive results so far =). On 16th May he even pooped on the toilet: A historic – and so far unique day :o).

April 13 (Ich liebe Tiere)

Ich habe wahnsinnig Freude an Tieren. Wenn ich einen Hund oder eine Katze sehe, dann zitterte ich am ganzen Körper vor Freude und versuche den Stoff – ich glaube das heisst bei Tieren „Fell“ – überall zu streicheln. Einmal kam Daddy nach Hause und meinte ich springe auf ihn zu, bis er merkte, dass ich dem Hund des Nachbarn entgegensprang =). Jan hat Freude an allem was Räder hat. Er liebt es, mit seinem Velo herumzufahren und dabei allerhand „Gabriolen“ zu machen, wie die Füsse auf die Vorder- oder Hinterachse zu stellen oder einen „Schwarzen“ zu ziehen. Ich lasse mich ab und zu von ihm im Traktoranhänger herumchauffieren. Wir sind bei ziemlich jedem Wetter draussen am Spielen und wir freuen uns dann auch, wenn die Temperaturen steigen, weil sich dann die Kids unserer südländischen Nachbarn zu uns gesellen =). Daddy macht oft den „Löli“ mit uns. Einmal sagte er: „Bin ich eigentli de Löli do?“ worauf Jan meinte: „Nei, ich bi de Löli!“
I am nuts about animals. When I see a dog or a cat I shiver all over for joy and try to pet the plush – or is it called fur on animals? One day dad came home after work and he thought I was running towards him, until he realized that I was after our neighbors dog =). Jan loves everything that has wheels. He enjoys riding his bicycle all over the place and doing all kinds of funny things like putting his feet on the front or rear axle or to make skid marks. Sometimes Jan takes me on a ride with his tractor and trailer. We play outdoors no matter how the weather is. But it’s nice when temperatures rise, because then the kids of our Mediterranean friends come outside too =). [The following comment may make no sense in English.] Dad often does the fool with us. When he once said: „Am I actually the fool here?“ Jan replied: “No, I’m the fool here!”

März 13 (Ferien im Sörenberg)

Skiferien sollen ja vor allem etwas für die Grossen sein. Da bin ich ganz anderer Meinung! Das Reka-Feriendorf im Sörenberg ist geradezu ein Paradies für uns Kleinen: Es hat eine mega coole Spielecke, einen riesigen Indoor-Sandkasten, ein Hallenbad mit Rutschbahnen, ein Programm extra für Kinder an den Vormittagen... Und das ist noch nicht alles: Sogar im Bergrestaurant Rossweid hat es eine grosse Spielecke für uns. Wenn wir nicht in den Ferien sind, dann sind wir zuhause – in diesem Monat wieder meistens drinnen. Freitags machen wir weiterhin unseren Ausflug ins Coop-Restaurant mit Daddy. Jan und ich stellen allerlei an und Daddy wird oft beobachtet, ob er mit uns Beiden zurechtkommt. Ich finde er macht das ganz gut. Zähne putzen ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen – zugegeben, vor allem wegen dem „Chosle“ im Brünneli. Was ich auch sehr gerne mache, ist „Versteckis“, am liebsten wenn sich Daddy und Jan verstecken und ich sie suche. Andersrum habe ich es noch nicht verstanden. Aber Jan hat das Spiel glaub auch noch nicht ganz begriffen: Wenn man fragt, wo er sich versteckt hat, ruft er laut „hier“! Oh, falls ich es noch in keinem meiner Bericht erwähnt habe: Wir bekommen nochmals ein Geschwisterchen diesen Sommer! Ich glaube das ist der Grund, warum Mami’s Bauch immer grösser wird.
Skiing is said to be for adults. Well, I have another opinion about that! The “Reka” family vacation resort in Sörenberg is really a paradise for us little ones: It has a very cool playing area, a hug indoor sandbox, an indoor swimming pool with slides, activities especially for kids during the mornings… And that’s not all: Even in the hill top restaurant „Rossweid” there was a large playing area for us. When we are not on vacation, we are usually at home – during this month again mostly indoors (because of the weather). On Fridays we furthermore enjoy our excursion to the „Coop“ restaurant with dad. Jan and I keep him busy with our ideas and dad is often observed by others in how he manages to keep everything under control. In my opinion he does a great job. One of my favorite activities is brushing my teeth – although I must admit that it’s mainly because I love splashing in the sink. I also like to play hide-and-seek, especially when dad and Jan hide and I look for them. I haven’t quite understood how it works the other way around yet. But I think Jan hasn’t understood the game completely either: When he is asked, where he has hidden himself he calls back “I’m here”! By the was, in case I haven’t mentioned it in a previous report: We are going to have another sibling this summer! I think that’s the reason why mom’s belly is growing and growing.

Februar 13 (Ich kann laufen!)

Was ist im Februar alles passiert? Wettermässig ist nicht viel gelaufen, aber an Action hat es bei den Stähli’s nicht gefehlt. Am 03. Februar habe ich mich entschieden, nicht mehr auf allen Vieren zu gehen, sondern auf den Beinen zu laufen. Jetzt sehe ich die Welt aus einer ganz neuen Perspektive und ich habe Zugang zu neuen Dingen – bis auf die Höhe z.B. des Esstisches! Nur Tage später hat mich eine krasse Magen-Darm-Grippe erwischt. Der Höhepunkt war dann am 13. Februar, als mich mein Daddy mitten in der Nacht zuerst in den Spital Menziken und dann in den Spital Aarau bringen musste, weil es mir so schlecht ging. Das war eine lange und anstrengende Nacht – um 04:30 waren wir endlich wieder zuhause. Auch Jan und Daddy hatten einen kleinen Zwischenfall: Beim Herumtollen auf dem Sofa hat Jan mit seinem Hinterkopf Daddy’s Unterlippe aufgeschlagen. Das hat fest geblutet, aber nach etwa zwei Wochen war es wieder geheilt. Was noch erwähnenswert ist: Jan besucht immer samstags mit Daddy einen Badekurs im Hallenbad in Menziken und macht gute Fortschritte, wie ich gehört habe.
What happened in February? Weather wise not much, but we had plenty of action in our family life. On 3rd February I decided to stop crawling on all four and to walk upright on my own legs. Now I can see the world from a whole new perspective and I have access to new things – up to the height of e.g. the dining table! Only a couple of days later I picked up a crass abdominal influenza. The “highlight” was on 13th February, when my dad had to go to the nearby hospital in Menziken and then to a second hospital with me in the middle of the night, because I was feeling so bad. That was a very long and exhausting night – we got back home by 4:30 am. Jan and dad had a small unforeseen occurrence too: When romping around on the couch Jan chapped dad’s lower lip with the back of his head. That bleeded very strong, but after two weeks it was all well again. Also worth mentioning: Jan is participating in a swimming course with dad in the nearby indoor swimming pool and he is making good progress, as far as I have heard.

Januar 13 (Ein ruhiger Monat)

Der Januar war definitiv viel ruhiger als der Dezember. Wir hatten viel trübes Wetter und es war oft sehr kalt. Darum waren wir wenig Draussen, ausser ab und zu für eine kurze Schlittelfahrt oder einen kurzen Spaziergang. Am Freitag-Vormittag gehen wir jeweils mit Daddy zum Coop-Restaurant, wo es dann immer ein kleines Znüni gibt. Miteinander teilen, z.B. auch die Aufmerksamkeit von Mami und Daddy, ist ein grosses Thema im Moment. Jan will oft genau das, was ich gerade habe – in wenigen Fällen ist es auch umgekehrt :o). Was dem Jan der Ben, ist mir das Schöfli: Mein ständiger Begleiter und Freund. Es gibt Tage an denen wir das Schöfli mehrmals als ganze Familie suchen müssen, weil ich es in irgendeine Schublade versorgt habe. Unser Windelverbrauch ist weiterhin sehr hoch, obwohl es erste Anzeichen gibt, dass Jan zumindest tagsüber auch ohne auskommen könnte. Er hat jetzt ab und zu nur Unterhosen an und versucht den Zeitpunkt zu spüren, wenn das „Bisi“ kommt. So springt er manchmal x-mal aufs WC, obwohl dann meistens nichts kommt. Aber ein paar „Kleberli“ hat er doch schon auf seiner WC-Pünktli-Liste“.

January was definitely much calmer than December. We oft had gloomy and cold weather. So we weren’t outdoors too often, with exception of a quick bob ride or a short walk now and then. On Friday mornings we usually walk to the nearby “Coop” restaurant to have a small snack. Sharing with each other is a big issue at the time, for example sharing the attention of mom or dad. Jan often wants exactly what I precisely have – in some few cases it is the other way around :o). What Ben (stuffed toy dig) means to Jan, is Schöfli (stuffed toy sheep) to me: A constand companion and friend. There are days where we search for Schöfli several times as whole family because I had placed it in a drawer somewhere by chance. Ours diaper usage is furthermore very impressive, although there are some hopeful signs that Jan might get along without them at least at daytimes. He sometimes only wears pants now and tries to feel the moment when the pee is coming. He then spurts to the toilet again and again although in most cases causeless. But to say that he already has a couple of stickers on his “toilet points list”.